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Schwarzwälder Bote

Schwarzwälder Bote

Bad Wildbad - Es war "der" Tag des Sommers für Tausende von Besuchern, es stimmte einfach alles bei der traditionellen Enzanlagenbeleuchtung im Bad Wildbader Kurpark.

Seit mehr als 130 Jahren begeistert diese einzigartige Illumination die Besucher, die am Samstag nicht nur aus der ganzen Region, sondern auch aus dem Karlsruher und Böblinger Raum, ja selbst aus dem Saar- und dem Rheinland in den Nordschwarzwald gekommen waren, um das Bad Wildbader Highlight nicht nur zu sehen, sondern auch mitzuerleben.

Angenehme Temperaturen und hochsommerliches, trockenes Wetter bildeten den äußeren Rahmen für diese Beleuchtung. Nicht nur auf den Wiesen rechts und links der Enz, sondern auch direkt an und im munter durch den Kurpark fließenden Bach waren Tausende Lichterbecher in vielen Farben aufgestellt und entzündet worden, die sich zauberhaft im Wasser spiegelten. Große Lichterkugeln direkt an der Enz begeisterten ebenso wie die bunt dekorierten Wasserfälle bei der Schwarzwaldmühle. Viele Helfer waren dafür unermüdlich im Einsatz, auch junge Leute, die in Badebekleidung in der ziemlich kalten Enz die bunten Lichterbecher entzündeten.

Viele Hunderte bunter Lampions

Die beiden Wege entlang der Enz erstrahlten und flimmerten im Glanz der bunten Leuchtbecher, dazu kamen noch viele Hunderte bunter Lampions, die von eifrigen Helfern mit langen Stangen aufgehängt worden waren und den Besuchern einen vielfarbigen Lichterhimmel bescherten. Die Felswände bei der Enzuferabsenkung waren zudem in farbiges Licht gehüllt, das romantisch-geheimnisvoll wirkte und entzückte.

Auf den Wiesen hatten zahlreiche fleißige Helfer mit den Lichterbechern einige Besonderheiten von Wildbad aufgestellt, so den Turm des Baumwipfelpfads, Waldtiere, die neue Hängeseilbrücke und zum 150-jährigen Jubiläum der Enztalbahn eine Dampflok mit zwei Wagen, die nicht nur die Kinder begeisterte. Das Kurtheater erstrahlte in blauem, die Englische Kirche in rotem Licht. Zahlreiche Sagen- und Märchenszenen säumten bunt beleuchtet die Wege: Rotkäppchen und der Wolf, der Hubertushirsch, die Sieben Schwaben mit dem frechen Hasen, Rehe und Hirsche, der Froschkönig in der Enz, auch das Jubiläumsbild von Rossini, sowie in großen Darstellungen Graf Eberhard auf der Flucht.

Rundum waren die Besucher begeistert von diesem Ideenreichtum an Farbe und Licht. Zu diesen Impressionen kamen musikalische Höhepunkte. Bereits am Kurparkeingang in der Nähe des Standes der Partnerfreunde aus dem südfranzösischen Cogolin traf ein Chansonnier vor allem mit bekannten französischen Liedern genau den passenden Ton zu Wein aus der Provence, Käse, Fischsuppe, Salade Niçoise, Pan Bagnat und Meeresfrüchte-Risotto.

Am anderen Ende des Kurparks beim Steubenbrunnen sorgte die Stadtkapelle Wildbad unter Leitung von Martin Koch für abwechslungsreiche Blasmusik, wobei es besonders bewundert wurde, wie vielseitig und gekonnt die zahlreichen Musiker die musikalische Unterhaltung gestalteten. Schließlich verstand es im Musikpavillon am Trinkhallenplatz die Band "Luxusdisko", einen mitreißenden Sound aus Pop und Soul zu spielen, der die zahlreichen Zuhörer mitriss. "Luxusdisko" kommt aus der Region und neben der erstaunlich vielseitigen Stimme von Birgit Kraft waren Simon Rusch (Gitarre), Thorsten Kampa (Keyboard), Mario Minardi und Martin Weiser als Rhythmus- und Groovespezialisten instrumental zu vernehmen.

Vereine machen mit

Aber auch die Vereine der Stadt hatten sich engagiert: Bei der Skizunft gab es Flammkuchen, bei der Schwimm- und der Leichtathletikabteilung des TSV genoss man Pizza und Crêpes, der Fußballverein bot Steaks und Bratwurst, ebenso wie die Eisenbahnfreunde Enztal beim Steubenbrunnen. Die Pusteblume bot außer süßen auch gewürzte und pikante Waffeln sowie Punsch an, der Familientreff Karussell begeisterte mit einem Cocktail aus Erdbeermus, Sekt oder Wasser, ganz nach Belieben. Natürlich gab es überall Getränke, vor allem Bier und alkoholfreie Drinks, aber auch Cocktails, so an der Melange-Bar oder im Kurpark-Restaurant, wo außerdem verschiedene Speisen und Getränke angeboten wurden. Ein großer Süßwarenstand ergänzte das Naschangebot mit Zuckerwatte, Mandeln und Nüssen in allen Variationen. Trotz der Vielfalt der Speiseangebote herrschte an den verschiedenen Ständen reger Betrieb und ein paar Minuten Wartezeit musste man schon in der Schlange in Kauf nehmen.

Und alles wartete auf den krönenden Abschluss, der mit einem Kanonenschlag eröffnet wurde: das Feuerwerk. Für die Pyrotechniker war es eine besondere Herausforderung, die Komposition aus Feuerwerk, Musik und Leuchtteppiche bei der Trinkhalle zu inszenieren. Eine Viertelstunde lang waren die Zuschauer fasziniert von dem bunten Lichter- und Musikspektakel am nächtlichen Himmel, begleitet von Begeisterungsrufen der Besucher.

Insgesamt ist die Enzanlagenbeleuchtung seit vielen Jahren eine ungeheure Leistung, die nur mit dem Einsatz zahlreicher Organisatoren und Helfer zustande kommt, wobei jedes Jahr das Wetter die bestimmende Rolle spielt. Diesmal hatte es hervorragend geklappt, und die zahlreichen begeisterten Besucher waren "hin und weg.".

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